International Conference of Refugees and Migrants 2016 The Struggles of Refugees – How to go on?!

International Conference of Refugees and Migrants 2016

Über

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Über die International Conference of Refugees & Migrants 2016

Im August 2015 haben politisch aktive Geflüchtete aus Berlin, Hannover und Hamburg zusammen eine landesweite Refugee-Konferenz in Hannover organisiert. Die Internationale Konferenz von Geflüchteten und Migrant*innen vom 26. bis 28. Februar 2016 in Hamburg baut auf dieser Zusammenarbeit auf. Im Rahmen dieser selbst organisierten Konferenz geht es darum, Geflüchtete und ihre Netzwerke zu stärken und weiterzuentwickeln. Gleichzeitig schaffen wir die Möglichkeit, gemeinsam die aktuelle Situation in Deutschland und Europa zu analysieren. Geflüchtete, Migrant*innen, Unterstützer*innen und Aktivist*innen verschiedener Herkunft werden sich drei Tage lang austauschen, miteinander diskutieren und vernetzen. Die Ergebnisse der Refugee Conference 2015 in Hannover sind HIER zu finden.

Die Konferenz wird gemeinsam organisiert von:

Lampedusa in Hamburg, CISPM– International Coalition of Sans-Papiers Migrants and Refugees, Voix des Migrants, Refugee Movement Berlin, Refugee Protestcamp Hannover, Refugee Bus Tour, Droits des Migrants, Asmara’s World-Refugee Support
Unterstützt von Recht auf Stadt – never mind the papers!

In Kooperation mit kampnagel

Gefördert von: Robert Bosch Stiftung, Rosa-Luxemburg-Stiftung, stiftung:do und Gabriele Fink Stiftung. Vielen Dank an alle Unterstützer*innen der Crowdfunding Kampagne auf nordstarter.org.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Auf dieser Seite versuchen wir alle wichtigen Fragen bezüglich der Konferenz zu beantworten. Seid euch bitte bewusst, dass die Konferenz ein politisches Projekt ist und nicht von Experten organisiert wird. Wir freuen uns daher über ein bisschen Geduld und eure Unterstützung. Wenn eure Fragen nicht hier in den FAQs beantwortet werden, könnt ihr uns natürlich auch direkt kontaktieren (Kontakt).

Anmeldung
Um an der Konferenz teilnehmen zu können, müsstet ihr euch registrieren. Für uns ist dieser Schritt wichtig, damit wir für euch Übersetzungen, Schlafplätze und eventuell anfallende Transportkosten organisieren können. Wir werden nicht nach persönlichen Daten fragen; nicht einmal eure offiziellen Namen werden benötigt, da auch Pseudonyme für uns ok sind. Ihr könnt euch bald hier auf unserer Website anmelden, die Anmeldephase ist vom 07.02. – 19.02.2016. Schaut deshalb regelmäßig hier vorbei und registriert euch wenn möglich rechtzeitig!

Programm
Wir arbeiten noch am detaillierten Programm für die dreitägige Konferenz und werden es so bald wie möglich hier veröffentlichen. Um die Konferenz produktiv gestalten zu können, brauchen wir eure Ideen, Erfahrungen und Fähigkeiten. Die Programm-Gruppe hat einen Aufruf zur aktiven Teilnahme (Call for Participation) veröffentlicht – kontaktiert uns diesbezüglich und macht mit bei der Konferenz!

Übersetzung
Wir werden Übersetzungen in verschiedene Sprachen organisieren. Die Konferenzsprache wird Englisch sein. Bei der Registrierung werden wir die benötigten Sprachen für Übersetzungen auswerten und dementsprechend versuchen Dolmetscher*innen zu organisieren. Außerdem sind Übersetzungen in die [internationale?] Gebärdensprache geplant. Wenn du als Dolmetscher*in bei der Konferenz mithelfen willst, wäre es gut uns im Vorfeld zu kontaktieren.

Essen
Auf der Konferenz wird Essen gegen Spende von Le Sabot gekocht. So beschreiben sie sich selbst:
Wir sind eine mobile Mitmach-Küche. Wir kochen lecker, biologisch und vegan. Das Wort “Sabotage” kommt von dem französischen Wort für Holzschuh, “le sabot”. Um die Maschinen zu stoppen, warfen die ArbeiterInnen ihre Holzschuhe hinein. Wir finden es richtig und wichtig, Machtstrukturen anzugreifen und sich gegen Ausbeutung zur Wehr zu setzen. Das ist auf viele Arten möglich, wir machen das, indem wir bei Treffen und Aktionen kochen. Aber wir wollen uns auch inhaltlich mit denjenigen auseinandersetzen, mit denen wir kochen, und nicht nur Infrastruktur zur Verfügung stellen. Weil wir für ein solidarisches Miteinander und Zusammenleben sind, das nicht auf Gewinnmaximierung beruht, leben wir Alternativen dazu schon jetzt ein bisschen,z.B. indem wir beim Einkauf auf kurze Transportwege achten und darauf, dass unsere Lebensmittel fair gehandelt und unter möglichst würdigen Arbeitsbedingungen hergestellt werden. Wir kochen aus politischen Gründen, also nicht kommerziell und oft mit Spendenhut. Geld, das übrig bleibt, fliesst zurück in politische Projekte und Aktionen.

Übernachtung
An den Konferenztagen findet die Essenversorgung für alle Teilnehmer*innen in den Räumlichkeiten von Kampnagel statt. Neben der Möglichkeit auch dort zu übernachten, bieten zahlreiche Privatpersonen Schlafplätze in Hamburg für die Anreisenden an. Für den entsprechenden Bedarf gebt uns bitte rechtzeitig über unser Registierungssystem Bescheid. Bitte habt Verständnis dafür, dass wir nicht für jede*n Teilnehmer*in Schlafplätze stellen können. Das Angebot richtet sich somit primär an Refugees, Migrant*innen und Supporter*innen von außerhalb Hamburg. Falls ihr Schlafplätze bei euch zuhause in Hamburg zur Verfügung stellen wollt, kontaktiert uns gern. Das Essen und die Übernachtungen sind umsonst für alle Refugees und Migrant*innen; alle anderen werden herzlich gebeten zu spenden, soweit es ihnen möglich ist.

Erstattung von Fahrtkosten
Wir arbeiten nach wie vor sehr daran einen Weg zu finden, um anfallende Fahrtkosten erstatten zu können. Leider wird es uns nicht möglich sein, dass für alle anreisenden Menschen zu gewährleisten. Das Gleiche gilt auch für die Transportkosten im Hamburger Nahverkehr. Deswegen bitten wir euch, die verschiedenen lokalen Supporter*innen-Strukturen in euren Städten/Orten in der finanziellen Unterstützung bei den Fahrtkosten zu beteiligen. Ebenso kommt bitte in größeren Gruppenzusammenhängen zur Konferenz, da die Tickets dann billiger ausfallen und eine gemeinsame Anreise euch einen höheren Schutz bietet. Damit wir für eventuelle Fahrkostenprobleme Lösungen finden können, nehmt gern Kontakt mit uns auf

Kosten
Die Teilnahme an der Konferenz, das Essen und die Übernachtungen sind umsonst für alle Menschen, die wenig Geld haben. Alle anderen werden herzlich darum gebeten, soweit es ihnen möglich ist, etwas Geld zu spenden. Die Konferenz basiert auf dem Konzept der Unabhängigkeit und ist selbstorganisiert von Refugees- und Migrant*innen-Gruppen, die mit sehr prekären Bedingungen zu kämpfen haben. Um die Konferenz somit möglich machen zu können, sind wir auf eure finanzielle Unterstützung angewiesen – seid dabei und macht mit bei unserer crowdfunding-Kampagne!

Kinderbetreuung
Während der Konferenz wird es einen Ort für Kinder mit Betreuung geben. Weitere Informationen dazu veröffentlichen wir so bald wie möglich. Falls du bei der Kinderbetreuung mitmachen möchtest, schreibe uns gern!

Freiraum für Frauen*
Ein Teil des Kampnagel-Geländes wird als Freiraum für Frauen zur Verfügung stehen, zu dem nur Frauen* Zutritt haben. Hierzu veröffentlichen wir in Kürze mehr Informationen. Wenn du gern diesen Freiraum unterstützen möchtest oder Fragen bzw. Anregungen hast, melde dich bei uns!

Kampnagel
Kampnagel ist ein Hamburger Veranstaltungsort für zeitgenössische Kunst und befindet sich in einem alten Fabrikgebäude im Norden der Stadt. Kampnagel ist dafür bekannt, sich politisch einzumischen; so fand vor kurzem die aktive Unterstützung des Kampfes von Lampedusa in Hamburg und anderen Geflüchteten statt. Möchtest du mehr über Kampnagel erfahren, dann bist du hier richtig!

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